03.07.2012, Wirtschaft

Der Sommer wird blau! - Ab Juli gibt's endlich wieder frische Zwetschgen

  • sendefertiger Beitrag
  • Skript + O-Töne

Der Sommer wird blau! - Ab Juli gibt's endlich wieder frische Zwetschgen:

Anmoderationsvorschlag:

Der Sommer wird blau! Aber nicht etwa, weil das Meer so schön blau ist oder die Sonne so schön vom blauen Himmel scheint, sondern weil es endlich wieder die leckeren, blauen Zwetschgen gibt. Ob nun frisch vom Baum, als Pflaumenmus aufs Brot oder als leckeren Kuchen: Fast jeder kennt diese blauen Früchte. Mehr dazu verrät uns jetzt zum Saisonstart Uwe Hohmeyer. Sprecher: Die einen sagen Pflaume zu der kleinen, blauen Frucht, die anderen nennen sie Zwetschge. Dabei ist die genau genommen eigentlich nur eine Unterart der Pflaume, sagt Stefanie Lapcik vom Lehr- und Versuchsgarten im südbadischen Opfingen.

O-Ton 1 (Stefanie Lapcik, 0:17 Min.): "Die Zwetschge ist eher länglich, dunkelblau bis schwarz, hat eine ausgeprägte Bauchnaht. Man kann sie sehr gut vom Stein lösen, sie ist sehr spitzig und deshalb als Backzwetschge sehr geeignet, weil sie eben wenig saftet, gut verarbeitet werden kann und nicht auseinanderfällt beim Backen."

Sprecher: Doch nicht nur in der Küche kann die Zwetschge punkten, sondern auch mit ihren inneren Werten.

O-Ton 2 (Stefanie Lapcik, 0:28 Min.): "In einer Zwetschge steckt vor allen Dingen viel Wasser, aber auch die ganzen Vitamine und Mineralien, die es so gibt. Besonders interessant sind natürlich die Ballaststoffe, da kennt man die Zwetschge gut. Die hilft dann ein bisschen bei der Verstopfung. Aber sie hat auch sehr viele sekundären Pflanzenstoffe, diese Antioxidantien, und die helfen zum einen eben, die Widerstandskraft von einem selber zu erhöhen. Es ist ein kleiner Energiespender und das ist allgemein sehr gesund für den ganzen Stoffwechselhaushalt."

Sprecher: Vorausgesetzt, die Früchte sind ganz frisch - entweder aus dem eigenen Garten, aus dem Supermarkt oder direkt vom Bauern um die Ecke.

O-Ton 3 (Stefanie Lapcik, 0:26 Min.): "Die Regionalität ist das Wichtige. Wenn es eben kurze Transportwege hat, dann ist natürlich die Möglichkeit, dass sie am frischesten sind, da. Man merkt das dann auch dadurch, dass eben die Beduftung noch vorhanden ist. Das ist so eine weiße Wachsschicht, die die Austrocknung verhindert. Wenn die Haut glatt ist, keine Runzeln hat, wenn noch Stiele dran sind und die sind grün, und wenn eben die Frucht, wenn man sie anfassen darf, nur leicht nachgibt."

Sprecher: Zwetschgen-Saison ist übrigens von Juli bis September. Zeit genug also, um sie einfach so zu essen, einen Kuchen zu backen oder es wie die Expertin zu machen:

O-Ton 4 (Stefanie Lapcik, 0:12 Min.): "Also, ich denke bei Zwetschgen immer sofort an meine Großmutter, die eben Zwetschgen-Knödel gemacht hat. Im Hefe- oder Kartoffelteig ist das, mit den Butter-gerösteten Semmelbröseln - und das ist einfach ganz klasse."

Abmoderationsvorschlag:

Wenn Sie mehr über die leckeren, blauen Früchte wissen möchten, einfach im Netz auf Deutsches-Obst-und-Gemuese.de klicken. Dort finden Sie auch tolle Rezeptideen. Übrigens: ein erfrischendes Getränk für die Sommerzeit ist die so genannte Kullerzwetschge. Dafür einfach eine Zwetschge abwaschen, rundherum einstechen und in ein Champagnerglas geben, anschließend das Glas mit kaltem Schaumwein auffüllen.


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