27.01.2010, Kultur

Ist der Ruf erst ruiniert... Strategien, um seinen guten Ruf im Internet zu schützen. (anlässlich des Data Protection Day / Europäischer Datenschutztag am 28.1.2010)

  • Skript + O-Töne

Facebook, YouTube, twitter - in Zeiten des Web 2.0 ist man ständig online und immer öfter in sozialen Netzwerken unterwegs. Das macht Spaß und bringt viele Vorteile, aber es kann auch nach hinten losgehen. Zum Beispiel wenn man sich auf einen Job bewirbt und der potenzielle neue Arbeitgeber Fotos im Internet findet, die ein schlechtes Licht auf den Bewerber werfen. Um auf dieses Risiko aufmerksam zu machen, veranstaltet die Europäische Union heute (28.1.) gemeinsam mit Microsoft den Europäischen Datenschutztag. Wir sprechen mit Tom Köhler, dem Sicherheits-Chef von Microsoft in Deutschland.

Herr Köhler, warum ist es so wichtig, dass man mit seinen persönlichen Daten im Internet vorsichtig umgeht?

O-Ton, 22 sec.
"Ich denke, dass das absolut wichtig ist weil es hier um meinen persönlichen guten Ruf geht, den ich zu verteidigen habe. Und ich mir ganz klar bewusst sein muss: Wenn ich mich bewerbe bei einem neuen Arbeitgeber, dass der natürlich potenziell diese Information im Internet abfragen kann und ich dadurch einen schlechten Eindruck bei diesem potenziellen Arbeitgeber hinterlasse."

Sie haben zu diesem Thema eine Umfrage unter Personalverantwortlichen gemacht. Was ist dabei herausgekommen?

O-Ton, 20 sec.
"Beispielsweise haben wir dort einen Trend gesehen, dass in den USA mittlerweile zwei Drittel der befragten Personalchefs angeben, bereits einen Bewerber aufgrund von Internet-Informationen abgelehnt zu haben. In Deutschland ist es immerhin jeder sechste Personalleiter, der sich mittlerweile Informationen über das Internet über den Bewerber einholt."

Nun denken ja die meisten: Mir wird das sicherlich nicht passieren. Und doch kann es jeden treffen, dass Dinge über einen im Internet stehen, die entweder nicht stimmen oder die keinen etwas angehen. Wie kann man das verhindern?

O-Ton, 18 sec.
"Primär muss man da auf den gesunden Menschenverstand zurückgreifen und sich immer vor Augen halten, dass das Internet fast nichts vergisst. Und man sollte sich also - bevor man etwas online stellt - doch noch mal darüber im Klaren werden, ob ein Video oder ein Bild vielleicht ein schlechtes Image über meine Person ausdrücken kann."

Vielen Dank Tom Köhler von Microsoft Deutschland. Das waren Informationen zum heutigen Europäischen Datenschutztag und wie man sich davor schützen kann, dass man sich den eigenen Ruf im Internet ruiniert.


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